Vorgeburtliche Bindungsförderung (Bindungsanalyse)


Kontakt

 

Renate Oberinger

Binsfeld 94

67346 Speyer

Tel: 0178-2857422

E-Mail: renate-oberinger@web.de

 www.renate-oberinger.de

 

 


Was ist vorgeburtliche Bindungsförderung?

In der vorgeburtlichen Bindungsförderung können Sie in eine tiefe Beziehung zu Ihrem noch nicht geborenen Kind treten. Sie nehmen direkten Kontakt zu Ihrem Baby auf und festigen so Ihre Bindung zu ihm.

 

Für wen ist sie geeigent?

 

Die Bindungsförderung ist für jede Schwangere geeigent - besonders dann, wenn

 

- Sie Ihrem Kind schon während der Schwangerschaft begegnen und es kennen lernen möchten

- Ihre bisherigen Erfahrungen und die neue Situation Sorgen und Ängste bereitet

- Sie sich durch die Schwangerschaft belastet fühlen

- Sie eine vorhergehende Fehlgeburt, Kaiserschnitt oder eine Frühgeburt erlebt haben

 

Was bedeutet die Bindungsförderung für das Baby?

 

Das noch nicht geborene Baby erlebt sich durch die vorgeburtliche Bindungsförderung in seiner Persönlichkeit von Anfang an wahrgenommen. Durch den intensiven Kontakt, der zwischen dem Baby und der Mama entsteht, fühlt es sich in einem "sicheren Raum", in dem es sich gut entwickeln kann.

 

Was geschieht bei der Bindungsförderung?

 

- Am Anfang findet eine ausführliche Anamnese zum Kennenlernen der Lebenssituation statt, um eine gute und sichere  

  Begleitung zu gewährleisten.

- In den Babystunden können sich Mama und Baby über Ihre Gefühle, Bilder oder Dialoge begegnen und näher kommen.

- Gegen Ende der Schwangerschaft bereiten sich beide auf den Übergang in unsere Welt vor, damit sie nach der Geburt

  wieder neu zueinander finden können.

- Ab der 20. - 25. Schwangerschaftswoche ist ein günstiger Beginn für die vorgeburtliche Bindungsförderung.

- In der Regel werden 15-25 Sitzungen benötigt.

- Die Bindungsanalyse ersetzt nicht die ärztliche Begleitung in der Schwangerschaft.

 

Entstehungsgeschichte

 

Die Geschichte der vorgeburtlichen Bindungsförderung begann in Ungarn in den frühen 1990er Jahren.

Der Psychotherapeut Dr. Jenö Raffai betrieb mit Jugendlichen analytische Grundlagenforschung, wobei er feststellte, dass viele Probleme der Jugendlichen in der vorgeburtlichen Zeit begründet waren.

Aus diesen Erkenntnissen entwickelte er mit Dr. György Hidas die Bindungsanalyse, die er bei mehr als 2200 Schwangeren durchführte.

Es zeigte sich, dass diese Methode, die heute auch vorgeburtliche Bindungsförderung nach Dr. Jenö Raffai genannt wird, eine sehr tiefgreifende positive Wirkung auf die Schwangerschaft, die Geburt und die gesunde Persönlichkeitsentwicklung des Kindes hat.

 

Erfahrungen

 

- Die Verständigung von Mama und Baby nach der Geburt war einfacher und der Umgang gelang intuitiv.

- Nach der Geburt wandten sich die Babys neugierig der Welt zu und waren emotional stabiler.

- Die Notwendigkeit für geburtliche  Eingriffe nahm deutlich ab

- Kaiserschnittentbindungen waren selten notwendig.

- Bei 7000 Bindungsanalysen traten weniger als 1% postpartale Depressionen auf, ohne vorgeburtliche Bindungsförd

  erung  waren es 19%.

- Die Frühgeburtrate lag bei 0,2%.